Eine ruhige und wohlwollende Lernatmosphäre ist ein entscheidender Baustein für erfolgreiches Lernen und das persönliche Wohlbefinden in der Schule. Um Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler dabei aktiv zu unterstützen, hat der Kinderschutzbund Crailsheim ein neues Präventionsprojekt ins Leben gerufen: Die Überlassung von Lärmschutzampeln als Leihgabe.
Als Pilotschule für dieses Projekt wurde die Leonhard-Sachs-Schule in Crailsheim ausgewählt. Dort können die Lehrkräfte die Lärmampeln ab sofort im Unterrichtsalltag testen, um wertvolle gemeinsame Erfahrungen zu sammeln.
Warum eine Lärmampel im Unterricht?
Lärm beeinträchtigt nicht nur die Konzentration und das Lernen der Kinder, sondern stellt auch für Lehrkräfte eine zunehmende Belastung dar. Mit dem Einsatz der Lärmampeln verfolgt der Kinderschutzbund einen klaren präventiven Ansatz: Es soll nicht erst reagiert werden, wenn Belastungen oder Überforderungen bereits entstanden sind, sondern frühzeitig und niederschwellig gegengesteuert werden.
Die visuelle Rückmeldung der Ampel hilft den Schülerinnen und Schülern dabei, ein besseres Gefühl für die eigene Lautstärke zu entwickeln und gemeinsam für eine angenehme Geräuschkulisse zu sorgen.
Unkomplizierter Test ohne Anschaffungskosten
Das Modell stellt eine praktische Hilfe für den Schulalltag dar: Ganz ohne eigene Anschaffungskosten können die Lehrkräfte ausprobieren, wie die Geräte sie und ihre Klassen am besten unterstützen können.
Für den Kinderschutzbund Crailsheim steht fest: Eine gute und gesundheitsfördernde Lernatmosphäre ist ein wesentlicher Teil von aktiver Prävention und nachhaltigem Kinderschutz. Mit diesem Projekt wird ein wertvoller Beitrag für ein entspannteres Miteinander im Klassenzimmer geleistet.
Das Bild zeigt Susanne Fetzer, erste Vorsitzende des Kinderschutzbunds (Mitte), mit Michael Gebhardt und Stefanie Patera von der LSS.




